1 « 10 11 12 13 14 » 49


Griechenland (14.08.2009)

Ich bin wieder zurück, nach 16 Tagen in Griechenland. Wahrscheinlich mit einem der letzten Flüge von SkyEurope, so wies derzeit aussieht - Glück gehabt..
Die Inseln: Sifnos, Milos, Andros - wobei mir Milos am besten gefallen hat. Vor allem die weisse Felsenküste von Sarakiniko hats mir angetan. Lässig wars, und sehr schön: Die Strände können meiner Meinung nach durchaus mit denen von Südostasien oder Mittelamerika mithalten!
Neben Muränen & Krebse jagen, Klippenspringen und Höhlentauchen (auf Kleftiko - saugeil!) hab ich auch noch eine nette Uhr beim Tauchen gefunden. Eine sehr dezente. So eine ähnliche wie sie zB auch Sylvester Stallone* oder Arnie tragen.

Jetzt stehen noch Vorbereitung für Teneriffa an, und die Jugendaktions-Webseite. Aber meine Uhr und ich werden das schon schaffen.

* Junge! Es gibt tatsächlich Leute, die sich den Kopf darüber zerbrechen welche Uhrenmarke irgendwelche VIPs tragen oder nicht tragen! Tragisch.

Robocup 2009 (06.07.2009)

Der Robocup 2009, die Roboterfußball-Weltmeisterschaft in der Messehalle von Graz ist vorbei. Wir - die Austrian Kangaroos - sind ins Viertelfinale gekommen, was ein beachtlicher Erfolg ist. Nicht nur haben wir die zweite Gruppenphase gewonnen, sondern auch das Team der Carnegie Mellon-Universität rausgeschossen (Studiengebühr pro Jahr: 39.000 US-Dollar).

Es ist zwar fraglich ob ich nächstes Jahr noch dabei bin - mit Teneriffa & Co. wird das schwierig. Aber dank dem Erfolg siehts mit der Finanzierung ganz gut aus, um auch 2010 in Singapur antreten zu können. In dem Land, in dem die Menschen am schnellsten gehen - 18 Meter in nur 10,55 Sekunden. Wien: 12,06. Blantyre (Malawi): 31,6 Sekunden.
Da haben die Nao-Roboter noch einiges aufzuholen. Der aktuelle Geschwindigkeits-Rekord liegt bei etwa 30cm/s, der aber nur auf einem speziellem Boden funktioniert. Auf dem Spielfeld waren derzeit vertretbar stabil etwa 17cm/s möglich.
Der dortige Boden war kein Problem, sondern super. Wir sind mit sehr stabilen ~15.3cm/s unterwegs gewesen.

Wie auch immer. Der Robocup war sehr lässig, die anderen Ligen dort - sehr interessant, sehr weit fortgeschritten. Das Ziel, 2050 den amtierenden Fußball-Weltmeister zu schlagen, ist gar nicht so unrealistisch.

Clever... (06.07.2009)

Ich hab grade herumgesucht, ob die Pilze in meiner Tiefkühltruhe nach einem Jahr noch haltbar sind. Und stosse auf einen hervorragende Tipp bei Yahoo! Clever, den ich euch nicht vorenthalten will:

Klar kannst du Pilze einfrieren.
Aber du musst sie vorher kochen oder braten.
Ich koche sie immer vorher mit Zwiebeln an. Verfärbt sich die Zwiebel nämlich blau, ist ein Giftpilz dabei.


Die Antwort hat 4 positive Bewertungen. Das riecht nach Aspiranten für den Darwin-Award. Nicht alle Lebewesen weisen ein intelligentes Schwarmverhalten auf...

Robocup, Studium & Co (21.06.2009)

Nächsten Sonntag gehts los zum Robocup. Die Roboter gehen mittlerweile recht vernünftig, ein Problem könnte eventuell noch der dortige Boden werden.

Ich hab bei meinem Studium nur mehr 2 Prüfungen, und keine davon ist besonders schwer. Nur mehr 2 Prüfungen - eine sehr komische Vorstellung. Allzu oft werd ich also nicht mehr auf der TU sein. Ausser ich häng noch ein anderes Studium an. Entweder das, oder arbeiten, oder Surflehrer - man wirds ja sehen.

Vor Teneriffa gehts noch nach Griechenland für 16 Tage. Die Jugendaktions-Seite mach ich wieder, Vorbereitungen für die Masterarbeit muss ich treffen, und noch einiges für die Uni erledigen.

Die 1,5monatige Schokolade-Abstinenz und generelle Süssigkeiten-Reduktion hat sich nicht positiv auf meine Entzündungsanfälligkeit ausgewirkt. Vielleicht mach ich mal eine vegetarische Phase.

Und ein ganz gutes Bild, des die Verhältnismässigkeit des amerikanischen Justizsystems gut zeigt :)


Manipulation der öffentlichen Meinung? In Österreich doch nicht!

Wer das trotz der Kronen-Zeitung noch nicht glaubt - jetzt gibts im Rahmen des E-Votings wieder was neues.

In diversen österreichischen Foren tummeln sich neu registrierte Benutzer, die miteinander "diskutieren", und sich mit Lobhudeleien überhäufen, wie toll, einfach und sicher E-Voting nicht wäre. Ein paar Beispiele:

- http://www.tele.at/forum/viewtopic.php?t=487
- http://informatik-forum.at/showthread.php?t=71391
- http://forum.fv-katheol.net/viewtopic.php?f=9&t=1708&st=0&sk=t&sd=a
- http://forum.geizhals.at/t627540,-1.html#5350006
- http://forum.salzburg24.at/showthread.php?t=6268
- http://forum.vienna.at/showthread.php?t=1251
- http://scoop.at/node/19543
- http://www.nextgen.at/forum/showthread.php?t=11586
- http://www.webheimat.at/forum/Rubrik-Kultur-und-Veranstaltungen/E-Voting-fuer-OeH-Wahlen.html
- http://www.das-portal.org/f134/e-voting-fa-r-h-wahlen-10117/
- http://forum.hcrs.at/viewtopic.php?t=1066&sid=a980c59160c57f030818990e2b8c313c
- http://www.nextgen.at/forum/showthread.php?p=265132
- http://www.heimfest.at/forum/beitrag/130954?page=1
- http://www.studentensport.at/forum/viewtopic.php?f=38&t=6206&start=0
- http://forum.szene1.at/viewtopic.php?f=11&t=48691&start=30
- http://forum.szene1.at/viewtopic.php?f=11&t=48691&st=0&sk=t&sd=a
- http://www.computational-sciences.at/forum/viewtopic.php?f=6&t=769
- http://www.politik-forum.at/e-voting-fuer-oeh-wahlen-t12289.html
- http://www.forumaustria.at/forum/showthread.php?p=1276

und viele (!!!) weitere findet man wenn man bei Google nach den Benutzernamen sucht:
hirnschmalz e-voting öh
leitz e-voting öh
bumpie e-voting öh
DaSFeTZZZt e-voting öh
indium e-voting öh

Ein Beispiel-Post:
Hab mich schon freischalten lassen und den Lohnsteuerausgleich auch gleich online gemacht ... komm zu mir, meine Steuer!

Is echt praktisch, finde ich, das alles von zuhause aus zu machen Stip kann man nämlich so auch beantragen ...Und beim freischalten muss man zur Sicherheit alles digital unterschreiben und einen Code hat man auch, der nur über die eigene Mailadresse funktioniert, insofern: SICHER!!

---
Um die Sicherheit braucht sich keiner gedanken machen.
Es handelt sich um eine "https" Tunnelung. Wie es beispielsweiße auch bei e-banking verwendet wird.


Das Ganze ist dermaßen tölpelhaft gemacht dass es schon weh tut. Die gleichen Benutzernamen, die gleichen Formulierungen, und immer komplett neu registrierte Benutzer.
Ja, ich finde es toll was mit Steuergeldern so gemacht wird! Desinformation für den Steuerzahler - und vom Steuerzahler selbst finanziert.

Also, was macht dieser bescheuerte Wissenschaftsminister? Er treibt ein Wahlverfahren voran, das deutlich unsicherer ist als das bisherige. Ein einziger Hacker könnte die Wahl in grossem Stil manipulieren - bei der Papierwahl ist das in diesem Ausmaß bei weitem nicht möglich. Es gibt verschiedenste Angriffspunkte auf die Wahl: Die Rechner der Bürger (mal wieder einen Virus/Trojaner, der vielleicht dann die falsche Stimme abschickt?), die Verbindung zum Wahlserver (sicher, dass du überhaupt auf der richtigen Internet-Seite bist? Nein, der Domain-Name alleine reicht nicht!), und dann der grosse Clou: Der Wahlserver selbst. Eine kleine Hintertür, und gemütlich kann man der Partei seiner Wahl die nötigen Stimmen zur Absoluten Mehrheit geben. Es muss ziemlich lukrativ sein, bei der Firma zu arbeiten die das System herstellt... das sind die Grundfesten unserer Demokratie, meine Lieben.

Was damit natürlich auch viel leichter wird ist Stimmenkauf. Oder der Vater überprüft, ob der 16jährige Sohn eh das richtige wählt - wenn er nicht sowieso dessen Bürgerkarte hat und gleich für ihn wählt. (und für die Oma etc.)

E-Voting wurde von 0,9 % der Studenten angenommen. 2161 Stimmen. Herr Hahn sagt, dass die Sache 567.000 Euro gekostet, oder 262,- pro Stimme.
Die reinen (offiziellen!) Werbekosten waren 240.000 Euro. Und obwohl laut einer - vom Wissenschaftsministerium finanzierten - Studie 85 % der Studenten E-Voting begrüssen habens nicht mal 1 % gemacht. Das ist derartig lächerlich. Trotz der dubiosen Werbemethoden, Foren-Einträgen, dem gratis Bürgerkarten-Lesegerät, Infoständen und so weiter. Ein echter Reinfall.

Noch ein paar weiterführende Links:
Technischer Ablauf & Angriffspunkte des Wahlvorgangs
Manipulation des Ausschreibungsverfahrens
Überblick über die Angriffsmöglichkeiten auf E-Voting


immer gut für Überraschungen! Wer sich dachte, nach der Gehrer kanns nur besser werden, muss nun zähneknirschend sein Unrecht eingestehen: Johannes Hahn schafft es, das unterirdische Qualitätsniveau verbissen und standhaft zu verteidigen.

Da wäre mal der (gottseidank geplatzte) Ausstieg aus dem CERN. Wobei gar nicht mal der Ausstieg an sich das Problem ist, sondern wie er das machen wollte. Die feinfühlige und gut geplante Vorgehensweise hat er sich wohl bei der Kollegin Schmied abgeguckt, der Schlingel!
Dann ist seine Bereitschaft, für die Wahl in Wien mit der FPÖ zu koalieren. Und schlussendlich: E-Voting. Da sagt (1.b) dieser Idiot doch tatsächlich:

"Generell werden keine Angriffe erwartet, da Personen, die versuchen, das System zu kompromittieren, rechtlich belangt werden können"

Wissenschaftsminister?! Wie zur Hölle?! Mit einem nassen Fetzen sollte man den aus der Regierung jagen.

Na, ich hab ihm jedenfalls gleich gratuliert - hier meine erste offene E-Mail:
---------------------------------------

Sehr geehrter Herr Hahn,

laut der folgenden Internetseite:
http://www.parlament.gv.at/PG/DE/XXIV/AB/AB_01171/fnameorig_157160.html
haben Sie im Bezug auf mögliche E-Voting Angriffe folgende Aussage getätigt:

"Generell werden keine Angriffe erwartet, da Personen, die versuchen, das System zu kompromittieren, rechtlich belangt werden können."

Zu diesem schlauen Schluss möchte ich Ihnen gratulieren, und - wohlwissend dass das österreichische Gesundheitswesen nicht Ihr Aufgabenbereich ist - eine kleine Bitte vorbringen:

Könnten sie vielleicht ein Gesetz bzw. den Antrag initiieren, um auch die Schweinegrippe zu verbieten?

mfg
Michael Pimmer
(adresse)


Kinderpornografie (19.05.2009)

Obwohl ich ja eigentlich recht viel zu tun hab nehm ich mir noch die Zeit, ganz kurz etwas über die Kinderpornografie in Bezug auf Internet-Überwachung und -Zensur zu schreiben. Angeregt hat mich unter anderem ein Artikel auf Wikileaks.

Deutschland hat ja auf eine in Fachkreisen als "wirkungslos" bekannte Maßnahme im ehrenvollen Kampf gegen Kinderpornografie gesetzt. Statt der Kinderpornografieseite soll nun ein Stopp-Schild aufscheinen. Außer man kennt die IP-Adresse der Webseite, die sich sehr leicht herausfinden lässt.
Die oberösterreichische Landesregierung ist - ähnlich wie bei der Maut-Sache - von der deutschen himmelschreienden Inkompetenz dermassen angetan, dass sie den Zensur-Vorschlag gleich begeistert aufgegriffen hat. Der Antrag wurde einstimmig angenommen.

Toll, so eine Internet-Zensur von Kinderpornografie! Zum Beispiel diese streng geheimen Sperrlisten, die immer wieder an die Öffentlichkeit gelangen:
ACHTUNG! Das Klicken auf den folgenden Link wird - sofern man in Deutschland (und Oberösterreich?) lebt - in Kürze aufgezeichnet werden!
Dänische Kinderpornografie-Sperrliste, 15. Januar 2009

Da die Sperrlisten also streng geheim sind, wird man nie erfahren, was so alles gesperrt ist. Und das kann eben auch mal die Webseite von deinem Zahnarzt sein (in Australien ist das schon passiert). Und ja, wenn du versuchst auf diese Webseite zuzugreifen, wird auch das geloggt werden.

Kurz zur Möglichkeit, im Internet derzeit irgend etwas zu zensieren. Wenn sie es dumm machen - wie in Deutschland und Österreich - kostet mich das ein paar Minuten. Wenn sie es sehr gut machen, dann kostet es mich wenige Stunden. Ich würde dann über einen Server im Internet, der in einem Land das die Seite nicht zensiert, darauf zugreifen. Die Inhalte werden verschlüsselt übertragen, niemand kann da etwas dagegen tun - ohne Verschlüsselung komplett zu verbieten. (viel Spass dann beim Online-Banking)

Nun ein paar Anregungen zum soziologischen Aspekt.
Zitat aus Wikipedia:
Ob der Konsum von Kinderpornographie, wie von vielen Pädophilen behauptet, dem Abbau von Spannungen dient und damit realen Übergriffen entgegenwirkt, oder ob diese durch die zusätzliche Stimulation begünstigt werden, ist wissenschaftlich umstritten." Aber hauptsache mal verbieten. Wobei manche Pädophile selbst den Konsum von Kinderpornografie ablehnen.

Eine Studie sagt: 25 % aller Männer sind durch präpubertäre Stimuli erregbar.
(Quelle: Wolfgang Berner, Pedophilic Sexual Orientation: A Fuzzy Expression. Archivies of Sexual Behavior)

Als Kindesmissbrauch werden in den Medien diejenigen Fälle in die Öffentlichkeit gezerrt, die wenig damit zu tun haben. Fälle wie Marc Dutroux sind keine Pädophilen, sondern Psychopathen (Gutachten). Pädophile haben aber neben dem sexuellen Interesse ein Bedürfnis nach emotionaler Nähe zu Kindern (Quelle: Wikipedia).
Das gesellschaftliche Stigma führt zu grotesken Erscheinungsformen: In Deutschland sind Pornos mit Personen, die zwar volljährig sind, aber auf minderjährig gestyled sind - Zöpfchen und Rock einer Schuluniform - verboten. Ein 18jähriger darf seine 17jährige Freundin hernehmen so oft und viel er will. Macht er aber ein erotisches Foto von ihr, so ist das strafbar. Das gilt übrigens auch für zwei Zwanzigjährige, wenn der Richter findet dass der/die Gute auf dem Bild aussieht wie 17.

Pädophile werden in der heutigen Gesellschaft an den Abgrund gestellt, sie haben keinerlei Lebensqualität oder Perspektive. Versetz dich mal in sie rein, stell dir vor du erzählst deinem Umfeld, dass du pädophil bist. Selbst wenn du nie ein Kind belästigt hast und das auch niemals machen wirst: Wie schon mal erwähnt reagieren manche Leute nicht so nett darauf.

Pädophilie ist eine Neigung die sich weitgehend als NICHT THERAPIERBAR herausgestellt hat. Das einzige was therapierbar ist, ist der Umgang mit Pädophilie. Sprich, ob man "aktiv wird" oder nicht. Sie dürfte von der Prägung also ähnlich sein wie Homo/Bisexualität. In der Fachwelt ist kein einziger nachgewiesener Fall bekannt wo jemand seine pädophile Ausrichtung vollständig überwunden hätte.
Das Problem existiert also, und es wird weder durch Verbote noch durch Therapien verschwinden. Die Frage ist, wie man als Zivilisation damit umgeht. Welche Perspektiven man Betroffenen bietet.

Nun zur politischen Perspektive:
Die Zensur von Kinderpornografie wird nur der Anfang sein. Die so bösen Terroristen sind die nächsten. Dann kommen die Filesharing-Sachen dran. Dann alternative Medien (Indymedia, Wikileaks). Und so weiter. Zensur und Kontrolle im Internet ist ein gewaltig mächtiges Werkzeug, um Bürger kontrollieren zu können. Da muss man nur mal die falsche Partei wählen (30 % der Österreicher machen sowas ständig!), die die vorhandenen Machtinstrumente missbraucht, dann ist der Polizeistaat da. Unwahrscheinlich? Vielleicht. Gefährlich? Sicher.


Beim Informatik-Praktikum hab ich mich für den Robocup entschieden. Ich soll den Gehalgorithmus optimieren, bzw. dessen Parameter. Leider ist der Algorithmus selbst vorgegeben, aber sonst würde die Sache noch viel länger dauern - deutlich zu lange für ein Praktikum. Es ist trotzdem recht interessant, wie man mit eingeschränkter Testmöglichkeit (sehr zeitaufwändig) 32 Parameter optimieren kann, die sich gegenseitig beeinflussen.

Etwas später als prophezeit hat Linux nun am Desktop ca. 1 % Marktanteil. Beachtlich finde ich, dass das IPhone schon 0,55 % hat. Interessant wird auch die Entwicklung von Android.

Vorgestern hab ich erfahren dass ich für Teneriffa ein Stipendium bekommen werd (das ich auch angesucht habe). Geil. Ja, jetzt muss ich fast hinfahren :) Mitte September gehts los.
Die Universitätsstadt ist nicht die Hauptstadt, hat aber immerhin 140.000 Einwohner, und liegt im Norden auf 550 Metern Seehöhe. Mal sehen obs Sinn macht sich ein Rad oder gar ein altes Auto zuzulegen.

Die Verboril-Tabletten gegen meine Entzündungen zeigen derweil noch keine Wirkung. Ich ess grade für 1,5 Monate keine Schokolade mehr - die soll auch entzündungsfördernd wirken. Klettern war ich mal wieder, am Peilstein: Es war zwar sehr schön, aber die Finger tun noch immer weh. Und das nach über 4 Monaten Kletterpause. Da wird wieder mal ein Arztbesuch fällig..

1. Mai-Demo in Linz (02.05.2009)

Bei der 1.-Mai Demo von der KPÖ hats Ausschreitungen gebeben. Von der Polizei aus: Youtube-Video
2h Einkesselung von den paar Jugendlichen mit Kapuzenpulli, keine Erlaubnis aufs Klo zu gehen, und dann noch der irre Polizist, der mit dem Schlagstock herumdrischt. Wahnsinn, da werd sogar ich aggressiv.

Einen netten Run hat die Polizei grade. Den G9-Toten, die Verprügelung eines schwarzen Lehrers von Wiener Polizisten - nette Gedenk-Gesten zum 10jährigen Todestag von Omofuma, könnte man meinen.
Die Überwachungsbänder der U-Bahn-Prügelei der Wiener Polizisten sind komischerweise nie aufgetaucht. Im Gegensatz dazu bringen Youtube-Videos regelmässig die unangenehme Wahrheit ans Tageslicht. In diesem Zusammenhang empfehle ich auch die Seiten Indymedia und Wikileaks. Dort werden die Artikel von unabhängigen Hobby-Reportern geschrieben, in etwa wie bei Wikipedia - nur auf Nachrichten konzentriert. Beide Seiten haben übrigens oft Probleme mit der Sperrung ihrer Domain, der Beschlagnahmung ihrer Server, Hausdurchsuchungen etc. - was wohl kein Zufall ist.

Perspektiven (19.03.2009)

Nachdem die entspannte Langsamkeit aus dem Urlaub und die produktive Hektik Wiens sich zu einem Melange vermischt hat - stressige Unproduktivität - gibt es wieder Neuigkeiten zu berichten.
Da wäre einmal das Informatik-Praktikum II, das ich dieses Semester machen möchte. Entweder ich machs im Bereich der Bildverarbeitung: Peroxisome (auf dem Bild: Punkte) und deren Bewegung in Bildern von Nervenzellen erkennen. Automatisiert natürlich.
Oder ich mach etwas für die humanoide Liga des Robocup (zweibeinige Roboter die Fußball spielen). Möglich wäre dort - einfach ausgedrückt - den Geh-Algorithmus zu verbessern, oder ein Umfallen möglichst früh zu erkennen. Mit dem Umfallen von Robotern hätt ich eh schon Erfahrung. Sozusagen die Fallschule von Ju-Jitsu den Naos, beizubringen.
Weiters bin ich am überlegen, meine Masterarbeit im Bereich von Heuristiken zu schreiben, und zwar auf Teneriffa.

All das find ich ziemlich cool, und die Praktika würd ich am liebsten beide machen.

1 « 10 11 12 13 14 » 49