Bildung (21.02.2012)

Österreich liegt in der PISA-Studie der OECD (2009) auf Platz 31 von 34, einen Platz vor der Türkei. Österreichs Akademikerquote ist auf Augenhöhe mit den ehemaligen Ostblock-Ländern, Portugal und Griechenland.

Was tun als Wissenschaftsministerium? Studentenzahlen reduzieren! Wir brauchen Zugangsbeschränkungen, Knock-out Prüfungen und Studiengebühren!

Der neuste Hit, seit vergangenem Wintersemester vom Wissenschaftsministerium vorgeschrieben: STEOP - die verpflichtende Studieneingangs- und Orientierungsphase. Zweck (Euphemismus ahoi): Studenten rausprüfen, Zugangsbeschränkungen. Nach zwei negativen Prüfungsantritten ist man für alle Studienrichtungen die die verpatzte Prüfung in der STEOP haben gesperrt.

Das ist eine Frechheit und Zumutung. Gerade am Anfang des Studiums sind Studenten noch nicht mit dem System Universität vertraut, und können verschiedene Lehrveranstaltungs- und Prüfungsmodi und deren Aufwand nicht abschätzen. Beim ersten Antritt blöd gespielt, beim zweiten Mal Pech, ein schlechter Tag oder einfach zu nervös. Grund zum nervös sein besteht, immerhin ist man dann lebenslang für sein Wuschstudium gesperrt.

Abgesehen davon dass wir Bildung nicht kürzen sondern fördern sollten ist das willkürlich und unfair gegenüber den Erstsemestrigen.
"Was ist ein symbolhaftes Tier für Unterricht?" Sonnenklar, wer nicht sofort an 'Esel' denkt sollte besser kein Lehrer werden.