Ein Nachtrag/Zusatz zu diesem Post:
Die Fekter hat unter dem Titel "Steuerwettbewerb als Standortvorteil" ein 120-seitiges PDF rausgegeben. Dort steht:

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[...] Körperschaftssteuer und Steuerbelastung auf Arbeit weisen demnach die nachteiligsten Auswirkungen auf Wirtschaftswachstum vor.

Während sich die Körperschafts- und Kapitalsteuern negativ auf Investitionen und Produktivität auswirken, kann die Lohnsteuer das Arbeitsangebot senken und negative Folgen für das Sparverhalten der Arbeitnehmer haben. Da dies bei indirekten Steuern (Konsumsteuern, Grundsteuer, Umweltsteuern) nicht der Fall ist, gelten diese als „wachstumsfreundlicher“.
Quelle: Europäische Kommission 2011
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Das heißt: Liebe Bürger! Unternehmen und Reiche können wir nicht besteuern, die hauen sonst ab. Drum müsst ihr blechen. Das ist ein Standortvorteil auf den ich verzichten könnte*.

Mich wundert
a) dass die EU-Kommission das offen zugibt
b) dass die Fekter sich erdreistet, uns das als Vorteil unterzujubeln

* Solange ich Arbeit habe. Aber europaweit ist der Standort-Wettbewerb arbeitsplatz-mässig ein Nullsummenspiel das den Staaten Milliarden kostet. Sozusagen ein Grasser'sches Nullsummenspiel.